Ein kleiner Kulturschock

Heute habe ich mir am späten Nachmittag mal eine Auszeit genommen und mal wieder etwas ferngesehen. Also richtig fernsehen gucken, keine WM auf ARD, ZRD, oder ORF. Das ganz normale Programm (also auch keine Tour de France). Nach etwas rumgezappe landete ich erstmal auf einem ausländischem Sender, beim guten alten ORF1. Es kamen die Gilmore Girls. Ich habe die Serie noch nie gesehen, was dazu führte das ich mit den Personen etwas durcheinander kam. Lustig wars stellenweise, aber nichts, das ich immer angucken müßte. Danach habe ich eine halbe Folge Malcom Mittendrin geschaut, die kam mir aber bekannt vor. Also habe ich mal angefangen durch den Deutschen Fernsehwald zu zappen. Heraus kam für mich ein kleiner Kulturschock. Neben Soaps, grauenhaften Rufmichanundgewinneganzeinfach Sendungen blieb ich dann kurzfristig in der Boulevard-Sparte hängen. Dort war dann zu erfahren warum welche Freundin/Frau auf welchen Freund/Mann sauer ist. Z.b. weil der einer Frau zu tief in das sowieso schon viel zu tiefe Dekoltee geschaut und/oder fremd gegangen ist. Das ist ja so spannend! Erzählt unbedingt weiter! ;-)
Ich habe mich dann wieder vor den Rechner gesetzt, um Nachrichten zu lesen und diesen Blog-Artikel zu schreiben. Ich hoffe mal, dass das TV-Programm besser wird, wenn die WM rum ist. Abends kommt zur Zeit fast nie was anschaubares (drum schau ich heute Abend mal, was es mit 4400 auf sich hat). Das Nachmittags- und Vorabendprogramm scheint aber immer so zu sein…

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Eine Antwort auf Ein kleiner Kulturschock

  1. Patrick sagt:

    Tja so geht’s mir schon seit Jahren, entweder war ich frueher anspruchsloser oder aber das Programm ist wirklich um den Faktor 10 Millionen schlechter geworden.
    Was wuerde Lenin jetzt sagen?

    “Fernsehen ist Opium fuers Volk!”

    Und da wuerde ich ihm absolut Recht geben. Die Leute gehen arbeiten, kommen Heim, essen noch was und setzen sich dann vor die Glotze um einfach nur komplett abzuschalten.
    Naja gute Alternativen gibt’s zu Hauf und ich hoffe doch, dass sie auch genutzt werden.

    Greetings,
    Patrick

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