Archiv des Tags ‘Linux’

XFS lebt wieder

Samstag, den 24. Januar 2009

Nach meinem ersten XFS Crash habe ich alles erfolgreich reparieren können. xfs_check und xfs_repair leisteten gute Dienste. Ärgerlich war nur dass ich die Platte in einen anderen Rechner einbauen musste, um die Reparatur durchführen zu können. Gemountete Filesysteme lassen sich leider schwer reparieren. Ich hoffe jetzt nur dass es eine einmalige Sache war und weder RAM- noch Festplattenschaden für den Filesystemfehler verantwortlich waren.

XFS: Der erste Crash

Donnerstag, den 22. Januar 2009

Ich setze jetzt schon ziemlich lange XFS ein und hatte noch nie ein Problem damit. Bis heute.

kernel: xfs_force_shutdown(hda3,0x8) called from line 1031 of file fs/xfs/xfs_trans.c. Return address = 0xc021644d
kernel: Filesystem "hda3": Corruption of in-memory data detected. Shutting down filesystem: hda3
kernel: Please umount the filesystem, and rectify the problem(s)

Am Wochenende muss ich mal schauen wie/ob ich das reparieren kann… :-(

clamav gebändigt

Sonntag, den 1. Juni 2008

Der Virenscanner clamav beanspruchte auffallend viel Rechenzeit, vor allem beim Starten oder nach Updates. Das Problem liess sich relativ einfach beheben. In der /etc/apt/sources.list noch folgenden Eintrag hinzufügen:

deb http://volatile.debian.org/debian-volatile etch/volatile main

Danach clamav aus dieser Quelle aktualisieren:

apt-get update
apt-get install clamav-daemon clamav-freshclam clamav-base

Gefunden im Server Support Forum

scp – Dateien verschlüsselt kopieren

Samstag, den 13. Oktober 2007

scp (secure copy) dient zum verschlüsselten Kopieren von Dateien und bedient sich eigentlich ganz einfach:

Ein oder mehrere Dateien auf einen anderen Server kopieren:

scp datei(en) user@host:/folder

Ein ganzes Verzeichnis rekursiv auf einen anderen Server kopieren:

scp -r order user@host:/folder

Ein oder mehrere Dateien von einem anderen Server kopieren:

scp user@host:/folder datei(en)

Ein ganzes Verzeichnis rekursiv von einem anderen Server kopieren:

scp -r user@host:/folder order

Das ganze setzt SSH-Zugang auf Quell-/Zielrechner vorraus.

Alternativen Serverport mit sftp verwenden

Sonntag, den 16. September 2007

Beim ssh Kommando gibt es den Parameter -p um einen alternativen Port für den SSH-Server anzugeben:

ssh -p=2222 example.com

Beim sftp-Kommando muss man etwas in der Manpage stöbern, um den passenden Parameter zu finden:

sftp -oPort=2222 example.com

Leider nicht sehr einprägsam. :-(

Debian + pppd + IPv6

Freitag, den 22. Juni 2007

Als mir mein DSL-Provider Anfang des Jahres mitteilte, dass er nun testweise IPv6 anbietet, war ich direkt begeistert und habe mir auch ein Netz zuteilen lassen. Bis dato hatte ich nur die Möglichkeit mir IPv6 über einen Tunnel routen zu lassen. Die ersten Tests verliefen allerdings negativ, es ging einfach kein IPv6-Traffic über das ppp0 Interface. Im 0×1b – Blog fand ich dann den entscheidenden Hinweis:

Dem pppd muss explizit die Option +ipv6 mitgegeben werden, damit er sich dazu bequemt, etwas in der Art zu tun.

Seitdem steht in meiner /etc/inittab der Eintrag V3:23:respawn:/usr/sbin/pppd +ipv6 nodetach call dsl-provider. Übrigens sorgt respawn dafür, das der pppd nach jedem Beenden (durch z.B. Zwangstrennung) oder Absturz wieder neu gestartet wird. :-)

Postfix Backup-MX

Montag, den 7. Mai 2007

Bei einfachen Backup-MX Konfigurationen fällt auf, dass auf dem Backup-MX immer wieder Spam-Mails eingeliefert werden, obwohl der Primary-MX erreichbar ist. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass gegenüber dem Primary-MX weniger Prüfungen über eingehende eMails laufen. Eine oft vernachlässigte Prüfung ist die der gültigen Empfänger-Adressen. Ein Backup-MX würde also einfach alle Empfänger-eMail-Adressen annehmen und versuchen diese dem Primary-MX zuzustellen. Dieser lehnt aber alle eMails an ungültige Empfänger ab. Also wird eine eMail an den Absender der Nachricht generiert. Bei Spam ist diese oft gefälscht, so dass der vermeintliche Absender eMail-Server unseren Bounce bounced. Dieser landet dann in der Regel beim Postmaster, was ein ziemliches Ärgernis darstellt.
Bei Postfix gibt es die Konfigurationsoption relay_recipient_maps, die eine Datei mit den gültigen Empfänger-Adressen auf dem Primary-MX setzt. Adressen die hier nicht vermerkt sind, werden gleich auf dem Backup-MX abgelehnt. Man darf nur nicht vergessen die Datei nach jeder Änderung mit postmap ins hash Format umzuwandeln. Die Konfiguration anhand der verlinkten Dokus klappte bei mir problemlos.

Debian Etch + SysCP + clamscan.sh

Freitag, den 4. Mai 2007

Heute habe ich eine Lösung für die clamscan.sh Problematik gefunden. Unter Debian Etch scheint das Device /proc/self/fd/0 nur für root zugänglich zu sein. Abhilfe schafft ein cat -, das auch von stdin einliest. clamscan.sh muss also wie folgt angepasst werden:


#start
#MSG=$(cat /proc/self/fd/0) # stdin -> $MSG
MSG=$(cat -) # So klappts unter Etch

Falls man sicher gehen will, dass clamscan.sh auch wirklich lief, kann man noch die folgende Header-Zeile einfügen lassen:

MSG=$(echo "$MSG" | reformail -i"X-Virus-Scanned: by clamscan.sh (Debian)")

Das ganze kann man vor oder nach dem X-Virus-Status: einbauen.

Debian Etch + SysCP + SpamAssassin

Donnerstag, den 3. Mai 2007

Die Geschichte nervt mich inzwischen echt. Von der Maildrop 2.0.x + courier-authlib Problematik blieb zuletzt noch das SpamAssassin Problem übrig. Es äußerte sich im mail.log wie folgt:

localhost spamd[19964]: config: not parsing, administrator setting:
                        bayes_path /path/to/bayes
localhost spamd[19964]: config: failed to parse line, skipping:
                        bayes_path /path/to/bayes

Es scheint wohl so zu sein, dass SpamAssassin in neueren Versionen das Setzen dieses Pfades nur noch über die Konfigurationsdateien erlaubt. Nebenbei sei bemerkt, das diese Konfiguration, die ich auf mehreren Servern eingerichtet hatte, inzwischen nirgendwo mehr funktioniert. :-( Also bleibt aktuell nur noch der Ausweg eine SQL-Datenbank für die Bayes-Daten zu benutzen. Da sitze ich zur Zeit dran und dann muß ich mir auch nochmal die clamscan.sh Problematik anschauen.

Maildrop 2.0.x + courier-authlib

Samstag, den 28. April 2007

Nach der gestrigen Installation von maildrop 2.0.2 hoffte ich noch, dass es keine Probleme gibt. Aber es kommt immer anders als man denkt. In der SysCP Maildrop INSTALL Dokumentation fehlt nämlich ein sehr wichtiger Hinweis. Via Google habe ich ihn in einem Mailinglisten-Archiv gefunden: Wenn man maildrop mit der courier-authlib benutzt, muss maildrop in der Postfix master.cf mit root-Rechten ausgeführt werden:

maildrop  unix  -       n       n       -       -       pipe
  flags=DRhu user=root argv=/usr/bin/maildrop -d ${recipient}

Mit user=vmail klappts bei Debian etch nicht mehr. Jetzt kann das Setup weiter gehen. Als nächstes gehts ans Spamassassin trainieren und konfigurieren. Der meldet sich nämlich noch nicht.

Update 01.05.07 Leider weigert sich das Postfix pipe Kommando Befehle mit root-Rechten auszuführen. Diese Weigerung führt dazu, das die Zustellung über den maildrop Transport nicht funktioniert. Ich teste gerade eine andere Möglichkeit wie man maildrop ohne Patch verwenden kann.