WLAN

WiFi, Wireless Fidelity, gibts seit heute auch bei mir zuhause. Konnte ich bisher mit meiner WLAN-Karte im Notebook an der Uni im drahtlosen LAN surfen, kann ich dies nun auch bei mir zuhause. Eigentlich wollte ich mir einen einfachen billigen Access Point zulegen, sah dann aber im Promarkt den Netgear Wireless Access Point WG 602, der als 802.11g fähiges Produkt interessanterweise billiger war als der Netgear ME102. Der Router machte von den Daten im Internet her auch einen guten Eindruck. Man kann die Firmware upgraden, der AP ist via Webinterface administrierbar, kann als DHCP-Client fungieren, unterstützt WEP mit 64 und 128 Bit (besser als gar keine Verschlüsselung) und hat einen MAC-Adressfilter. Mit letzterem konnte sich meine WLAN-Karte nicht einbuchen, solange die MAC-Adresse nicht freigeschaltet war. Die WEP-Verschlüsselung konnte ich allerdings unter Linux auf meinem Notebook noch nicht nutzen. Ich konnte nur unverschlüsselt auf den AP zugreifen. Ob ich mich darum nochmal kümmere ist aber die Frage. Ich plane den AP an meinen Linux-Router anzuschließen. Dann kommt man unauthentifiziert nicht mehr ins LAN und kann sich ggf. mit IPSec anmelden, womit das Verschlüsselungsproblem erledigt wäre.
Damit habe ich auch wieder was neues zum Basteln, wobei mein Palm-Internetzugang via Infrarot auch noch auf meiner ToDo-Liste steht. Der Irda-Empfänger läuft zumindest mal an meinem Linux-Notebook. Jetzt fehlt noch das ein pppd am anderen Ende horchen kann. Leider ist ja an meinem Linux-Router die serielle Schnittstelle hin, ich arbeite noch daran via Schnittstellenkarte eine nachzurüsten, dann werde ich eine sinnvolle Einsatzumgebung dafür aufbauen können.
Mein Asus AAM6000EV Router kann meinem Windows 98 Rechner nun eine eigene IP-Adresse beim NAT zuweisen. Ich habe es erfolgreich geschafft eine NAPT Rule anzulegen. Es war ganz einfach: IFName ist bei mir „ppp-1“, „Local Address From“ und „Local Address To“ sind die LAN-Adresse des Rechners, dann ist nur noch „Global Address From“ auf die global sichtbare IP-Adresse zu setzen.

Laserdrucker Brother HL-5040

Heute hatte mein neuer Laserdrucker Brother HL-5040 einen Härtetest zu bestehen. Ich habe Text- und Grafikseiten gedruckt. Mit der Qualität und der Geschwindigkeit bin ich echt zufrieden. Der Drucker hängt bei mir an einem Netgear PS101 Printserver, damit ich über mein Netzwerk von jedem Rechner aus Drucken kann. Unter Linux habe ich es allerdings noch nicht versucht den Drucker anzusprechen…
Auf den Drucker gekommen bin ich durch einen Test der Zeitschrift c’t:
Text-Sklaven
Schwarzweiß-Laserdrucker bis 300 Euro
c’t 13/03, Seite 154

Asus AAM6000EV Router

Heute habe ich von meinem Provider die Zugangsdaten zu meinem Asus AAM6000EV Router bekommen, damit ich selber die Konfiguration ändern kann. Ich mußte zuerst alles auf die Werkseinstellungen zurück setzen, dann dauerte es mindestens eine Stunde bis ich wieder eine Internet-Verbindung hatte. Das Interface war da etwas verwirrend und ich weiß im Endeffekt nicht wirklich wie ich es geschafft habe, das der Router tut. Das Problem war die WAN-Konfiguration (DSL-Einstellungen): Zunächst mußte ich mich ins Webinterface einloggen, dort war ein Interface „mpoab-1“ vorhanden, mit den VCI/VPI Einstellungen 1/32. Der Trick war nun, unter „WAN-Config“ mußte ich dann „ATM Interface: 1“ auswählen (also die Zahl hinter „mpoab-„). Alles andere brachte den Fehler, das der Eintrag schon vorhanden sei. Dort konnte ich dann meine Daten eintragen und nach einem Router reboot war alles okay. Wichtig beim Reboot ist, das man unter „Admin“ -> „Commit & Reboot“ zuerst den Button „Commit“ drückt, bevor man „Reboot“ drückt, sonst sind die Änderungen weg.
Man sollte auch auf jeden Fall den Provider nach den richtigen Einstellungen fragen, bei „WAN-Config“ gibt es viele Einträge, die einem nicht auf Anhieb was sagen.
Leider mußte ich bei dem Router feststellen, das das Webinterface öfter mal streikt. Ich muß dann immer den Stecker ziehen, damit der Router rebootet. Prinzipiell routet der Router noch, aber ich kann ihn nicht mehr konfigurieren.