Regencast #11: Mysteriöser DSL-Ausfall

Ich hatte einen 36 Stunden langen mysteriösen DSL-Ausfall. Die DSL-Synchronisierung war da, aber die Anmeldung beim Provider klappte nicht. Bei ihm kam kein Anmeldeversuch an.

Regencast #7: Restaurants finden mit UMTS, Weihnachtsinsel

Technik zur Störung von VoIP entwickelt

Wie teltarif.de berichtet, hat Infineon eine Technik zur Störung von VoIP entwickelt.

Hier wird Datenmüll produziert, der aufgebaut ist wie ein VoIP-Gespräch. Dieser Datenmüll würde dazu führen, dass es an den Netzwerkknoten, die normalerweise die VoIP-Datenpakete schneller als die übrigen Pakete durchleiten, zu Engpässen kommt. Diese würde nur die Telefonie betreffen, da die Router die vermeintlichen VoIP-Datenpakete entsprechend erkennen würden, so die FTD. Damit den Netzbetreibern das Einsetzen der Störung nicht nachgewiesen werden kann, können die Störungssignale angeblich nach dem Passieren des Routers gelöscht werden.

Quelle: teltarif.de: Infineon entwickelt Technik zur Störung von VoIP

Also ich weiß ja nicht, was ein Jurist oder Polizist dazu sagen würde. Für mich als Informatiker liest sich das wie eine gezielte Denial of Service Attacke. Das ist soweit ich weiß strafbar. Und wenn das dann auch noch gezielt gemacht wird, ist das meiner Meinung nach eine ganze Ecke härter.

Zum Glück sagt er Artikel aber auch eines: Den Netzbetreibern gefält VoIP nicht, aber sie können diese Technik nicht einsetzen, weil sie dadurch ihre Kunden vergraulen würden

Wenn schon bei VoIP-Datenverkehr in einem Netz Bandbreitenprobleme auftreten, schließt man als Kunde daraus vielleicht auch, dass das Netz nicht gut fürs Surfen geeignet ist. Ich will ja mit meinen DSL die Seiten möglichst schnell bekommen, und nicht schon im Backbone ausgebremst werden.

Ich verbuche das jetzt mal optimistisch unter der Kategorie „Sommerloch“.

T-DSL Upgrade

Die T-Com bietet wieder ein kostenloses T-DSL-Upgrade an. Bis zum 20. August wird beim online beauftragten Wechsel von T-DSL 1000 auf T-DSL 2000 das einmalige Umstellungsentgelt in Höhe von 49,95 EUR erlassen.
Bei meiner Freundin zahle ich den DSL-Anschluß halb mit. Das T-DSL 1000 hat meistens gereicht, aber eine höhere Downloadgeschwindigkeit ist immer mal wieder von Vorteil, weil man dann z.B. nicht so lange auf einen Podcast-Download warten muß. Ein höherer Upstream schadet meiner Meinung nach sowieso nie, vor allem wenn man größere PDFs per Mail verschicken, oder Fotos auf die Webseite hochladen will.
Also haben wir uns entschlossen das Upgrade online zu beauftragen, jeder von uns zahlt dann 1,50 EUR mehr im Monat (zusammen 3 EUR), im Vergleich zu T-DSL 1000.
Die erste Ernüchterung kam schnell. Eine Online-Beauftragung des T-DSL Upgrades war nicht möglich, der Bestellvorgang brach mit einer Meldung ab, dass die Geschwindigkeit an diesem Anschluß nicht möglich sei. Komisch nur, dass die Online-Abfrage an diesem Anschluß alles bis T-DSL 6000 anbietet.
Also habe ich die Hotline angerufen. Zunächst mußte ich mich durch ein Sprachmenü kämpfen. Ich fand es furchtbar. Ich wünsche mir das gute Alte „Drücken Sie die 1 für Ja und die 2 für Nein“ zurück. Der Hotlinerin war nicht nachvollziehbar warum die Online-Bestellung nicht funktionierte. Das Upgrade könnte aber telefonisch beauftragt werden. Hier ertönte eine erste Warnsirene und ich fragte nach, ob dann auch das Umstellungsentgelt erstattet wird, wie bei einem Online-Auftrag. Zu unserer Freude wurde uns das zugesichert und wir haben das Upgrade in Auftrag gegeben. Das war am Donnerstag, den 27. Juli. Am Samstag flatterte dann ein Brief mit der Auftragsbestätigung ins Haus. Die Umstellung sollte am Montag, den 31. Juli erfolgen. Eine Bereitstellung innerhalb von 3 Werktagen finde ich recht flott. 🙂 Allerdings stand in dem Brief nichts davon, dass das Umstellungsentgelt erstattet wird. Die zweite Warnsirene. 🙁
Am Montag passierte dann erstmal eine Weile lang nichts. Nach einigen Gewittern und einigen Malen DSL-Router ein- / ausschalten zeigte die Fritz!Box Fon dann endlich den erhöhten Down- und Upstream an. Ein weiteres Mal folgte Ernüchterung. Der Upstream war zwar auf 192kbit/s erhöht, aber der Downstream kam nie über 1 MBit/s, egal welchen Server ich versuchte. Auch ein Reset des Splitters und ein Update der Fritz!Box Firmware brachten keinen Erfolg. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken abgefunden die Hotline anzurufen und mir anhören zu müssen, dass die Dämpfung auf der Leitung zu hoch ist, als plötzlich die Internetverbindung ohne erkennbaren Grund getrennt wurde. Nach der Neueinwahl des Routers folgt Erleichterung: 2 MBit/s Downstream und der Upstream immer noch bei 192kbit/s. Upgrade erfolgreich. 🙂
Es bleibt noch zu erwähnen das heute per Post eine neue Auftragsbestätigung kam, diesesmal aber mit korrekt ausgewiesener Erstattung des Umstellungsentgelts. Sollte das mit der nächsten T-Com Rechnung also nicht erstattet werden, kann ich den Brief an die T-Com faxen und um Rückerstattung bitten. 🙂 Das klappte nach meiner Erfahrung bisher immer…