Icinga2 mit Ansible deployen

Nachdem ich Icinga2 nun für alle meinen neuen VMs benutze, gehe ich auf jedem Host immer wieder die selben Schritte durch, um die initiale Konfiguration anzulegen. Ich wünschte mir recht schnell ein Skript, das mir möglichst viel Arbeit abnimmt. Da ich in letzter Zeit über verschiedenen Leuten von Ansible gehört habe, hatte ich einen Anlass mir ein erstes Playbook zu schreiben, um Icinga ziemlich einfach auf einem Debian oder Ubuntu-Host zu deployen.

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Icinga2

Wenn man heutzutage nach Monitoring-Lösungen sucht, wird man häufig auf die Open Source Lösung Icinga2 stoßen. Da ich mit meiner Nagios Installation nicht mehr richtig zufrieden bin, wollte ich schon seit längerem Icinga2 ausprobieren. Aller Anfang ist schwer und so kam bei meinem ersten Versuch mit Icinga2 keine funktionierende Lösung heraus. Ich habe seitdem immer wieder in Tutorials gestöbert, z.B. in Icinga2 und ein Client Node, die Doku gewälzt und auch im Buch „Icinga 2: Ein praktischer Einstieg ins Monitoring“ geschmöckert. Mit mehr Wissen ausgestattet wurde mir klar, dass ich nach dem Distributed Monitoring with Master, Satellites, and Clients Guide vorgehen muss. Da ich dabei auf kleine und große Probleme gestoßen bin, war es auch noch hilfreich auf der Icinga Mailingliste nach Hilfe zu fragen. In diesem Blogartikel halte ich nun die für mich wichtigen Hinweise und Konfigurationen fest, in der Hoffnung das es später mir oder jemand anderem nützen könnte.

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Jahresrückblick 2014

In diesem Jahr haben mich privat und beruflich viele Themen beschäftigt, aber im Blog sind leider nur sehr wenige Artikel gelandet. Ich habe mich in die Virtualisierung mit OpenVZ eingearbeitet und benutze es nun neben Xen für einige virtuelle Maschinen. OpenVZ macht einen guten Eindruck auf mich und das Projekt soll 2015 durch eine engere Zusammenarbeit mit Parallels profitieren.

Für die Migration von Xen DomUs habe ich mehrere LVM-Volumes umgezogen. Ich habe mich etwas in Bootstrap für die Website Erstellung eingearbeitet. Ebenso in Jekyll für die Generierung von statischen Webseiten. Das Thema IPv6-Tunnel und dynamisches DNS hat mich am Jahresanfang beschäftigt. Ich habe mich auch mit der Ghost Blog-Software beschäftigt, habe aber nichts produktives damit gemacht. Es wird interessant das Projekt weiter zu verfolgen.

Für DNSSEC war es ein gutes Jahr. Ich konnte bei meinen verschiedenen Setups mit Bind und PowerDNS keine Probleme mehr feststellen. Im Zusammenspiel mit OpenDNSSEC wurden sogar einige Key-Rollover beim Registrar vollautomatisch und ohne Probleme durchgeführt.

Zum Schluss noch ein Thema, dass mich beruflich sehr beschäftigt hat: die neuen TLDs. Ich bin gespannt wie es 2015 auf dem Gebiet weiter geht. Es wird interessant sein die Renew-Zahlen zu sehen, wenn die TLDs jeweils ein Jahr frei registrierbar waren.

IPv6-Tunnel und dynamisches DNS

Nach langer Zeit habe ich mir wieder tunnelbroker.net von Hurrican Electric (HE) angeschaut. Ich hatte schon länger Probleme mit meinem dynamischen DNS zuhause. Dazu kamen IPv6 Probleme im heimischen LAN und der Bedarf für einen IPv6-Tunnel auf einem VPS. Der IPv6-Tunnel zum VPS war schnell eingerichtet. Dabei habe ich mir angeschaut was sich in den letzten Jahren getan hat. Es scheint mir nun wesentlich mehr Tunnelendpunkte zu geben und es gibt einen kostenlosen DNS-Dienst. Damit liess sich auch mein dynamisches DNS Problem lösen. Angenehm ist, dass das Update für den Tunnelendpunkt direkt den dynamischen DNS Eintrag mit ändert. Jetzt hoffe ich, dass alles wieder stabil läuft.