Jahresrückblick 2014

In diesem Jahr haben mich privat und beruflich viele Themen beschäftigt, aber im Blog sind leider nur sehr wenige Artikel gelandet. Ich habe mich in die Virtualisierung mit OpenVZ eingearbeitet und benutze es nun neben Xen für einige virtuelle Maschinen. OpenVZ macht einen guten Eindruck auf mich und das Projekt soll 2015 durch eine engere Zusammenarbeit mit Parallels profitieren.

Für die Migration von Xen DomUs habe ich mehrere LVM-Volumes umgezogen. Ich habe mich etwas in Bootstrap für die Website Erstellung eingearbeitet. Ebenso in Jekyll für die Generierung von statischen Webseiten. Das Thema IPv6-Tunnel und dynamisches DNS hat mich am Jahresanfang beschäftigt. Ich habe mich auch mit der Ghost Blog-Software beschäftigt, habe aber nichts produktives damit gemacht. Es wird interessant das Projekt weiter zu verfolgen.

Für DNSSEC war es ein gutes Jahr. Ich konnte bei meinen verschiedenen Setups mit Bind und PowerDNS keine Probleme mehr feststellen. Im Zusammenspiel mit OpenDNSSEC wurden sogar einige Key-Rollover beim Registrar vollautomatisch und ohne Probleme durchgeführt.

Zum Schluss noch ein Thema, dass mich beruflich sehr beschäftigt hat: die neuen TLDs. Ich bin gespannt wie es 2015 auf dem Gebiet weiter geht. Es wird interessant sein die Renew-Zahlen zu sehen, wenn die TLDs jeweils ein Jahr frei registrierbar waren.

Nagios zur Überwachung von Remote Debian Servern

Ich habe heute meinen länger gefassten Plan in die Tat umgesetzt, mich mit Nagios zu beschäftigen. Nach ein paar Howtos fand ich das erst mal ganz kompliziert, nach ein paar Versuchen hat aber alles geklappt, wie es sollte. Die Überwachung von Basisdiensten ist ganz einfach, an die komplizierteren Sachen, muss ich mich aber noch heran tasten.

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Lego Pirates Tipps

Es gibt für das Lego Piraten Spiel auf der Wii zwei wichtige Tipps. Der erste ist, dass man in den Optionen die Helligkeit einstellen kann, um aus schwarz eine sichtbare Umgebung zu machen. Der zweite Tipp ist eine Komplettlösung, da es manchmal nicht ersichtlich ist, was man tun muss (zugegeben waren einiges Nachlesen der zu niedrigen Helligkeit geschuldet).

Perl: memoize

Es ist noch nicht so lang her, da habe ich über einen Kollegen mal wieder eine coole Funktion von Perl kennen gelernt: memoize. Das ganze dient dazu Ergebnisse von Funktionen zu cachen, die beim Aufruf mit Parameter X immer das gleiche Resultat Y liefern. Das kann viele Dinge extrem beschleunigen, aber auch beim Debuggen verwirren.

DNSSEC für die root

Seit gestern liefern die DNS root Nameserver nicht mehr den DURZ aus, sondern sind mit einer echten Signatur versehen. Der Übergang verlief in meinen Augen weitgehend unbemerkt. Probleme sind mir keine bekannt. Damit ist ein wichtiger Schritt getan um DNSSEC weiter zu etablieren. Jetzt heißt es auch erstmal die DNS Resolver neu zu konfigurieren, damit die Validierung von der root aus korrekt klappt. Hier noch ein paar interessante Seiten zu diesem Thema:

Bind9 Views

Eine Sache, die ich beim DNS-Server Bind9 bisher nicht kannte sind Views. Damit kann man abhängig von der anfragenden IP-Adresse bestimmte Einstellungen aktiv setzen und so z.B. Rekursion erlauben oder verbieten, oder abhängig von der IP andere Zonefiles ausliefern. Ein Anwendungsbeispiel wäre z.B. an die IP 127.0.0.1 (localhost) eine unsignierte Zone auszuliefern, die von einem signierenden Proxy wie OpenDNSSEC per AXFR abgeholt und signiert wird. Die signierte Version der Zone wird dann an alle öffentlichen IP-Adressen ausgeliefert.
Ein sehr guter Artikel mit Praxisbeispielen ist Views in BIND 9 – O’Reilly Media.

WordPress 3.0

Falls jemand das hier im RSS-Reader liest, empfehle ich einfach mal auf die Website zu schauen, um einige der hier genannten Sachen nachvollziehen zu können. Ich habe heute WordPress 3.0 installiert. Zuerst habe ich gedacht: ohje, neues Default-Theme, das wird viel Arbeit umzustellen. So kann man sich irren. Erstmal habe ich auf meinem Poststempel Blog -wie immer- das Update gemacht und mir ein paar der Features angeschaut. Davon begeistert habe ich dem ganzen einfach eine Chance gegeben und habe einfach mal auf das neue Theme umgestellt. Das alte hatte ich vorher mal runtergeladen, um noch an die Details der Startseite zu kommen.
Dann habe ich erstmal das Headerbild auf die neue Größe angepasst und hochgeladen. Dann noch schnell aus den Theme-Dateien den Textheader entfernt, da ich den Blogtitel wieder im Bild haben wollte (ist jetzt als Text im Bild). Das Hauptmenü unter dem Logo war dann auch schnell mit den gewünschten Punkten konfiguriert. Dann habe ich auf etwas umgestellt, was ich lange vor mir hergeschoben hatte: ich nutze nun die Sidbar. Ich konnte einfach die Widgets reinziehen: Suche, Seiten (ohne Änderungen konnte ich sagen welche erscheinen sollen und welche nicht und festlegen das neue Seiten automatisch erstmal erscheinen), Kategorien, Linklisten, Metainfos. Zum Schluß noch eine Textbox um erstmals die ganzen Minibanner vernünftig einzubinden.
Ich komme nun mit einer einzigen Änderung am Template aus (Text oben weg), der Rest geht jetzt out of the Box. WordPress 3.0 ist in meinen Augen ein Erfolg. 🙂