IPv6 soll kommen, ICANN tagt

IPv6 Migration kommt

Wie heise online berichtet legt sich ICANN für eine rasche Migration zu IPv6 ins Zeug. Es zeichnet sich ab, dass in 2 bis 4 Jahren die IPv4-Adresspools alle vergeben sind. NAT hat dafür gesorgt das der Zwang zur Migration über Jahre immer wieder hinausgeschoben werden konnte. Nun ist es meiner Meinung nach endgültig an der Zeit die IPv6-Migration zu forcieren. Weitere Infos gibts auf meiner IPv6-Infoseite und IPv6 ready?.

Debian + pppd + IPv6

Als mir mein DSL-Provider Anfang des Jahres mitteilte, dass er nun testweise IPv6 anbietet, war ich direkt begeistert und habe mir auch ein Netz zuteilen lassen. Bis dato hatte ich nur die Möglichkeit mir IPv6 über einen Tunnel routen zu lassen. Die ersten Tests verliefen allerdings negativ, es ging einfach kein IPv6-Traffic über das ppp0 Interface. Im 0x1b – Blog fand ich dann den entscheidenden Hinweis:

Dem pppd muss explizit die Option +ipv6 mitgegeben werden, damit er sich dazu bequemt, etwas in der Art zu tun.

Seitdem steht in meiner /etc/inittab der Eintrag V3:23:respawn:/usr/sbin/pppd +ipv6 nodetach call dsl-provider. Übrigens sorgt respawn dafür, das der pppd nach jedem Beenden (durch z.B. Zwangstrennung) oder Absturz wieder neu gestartet wird. 🙂