Freude und Leid: Linux auf Laptops

Ja, auf dem BenQ Joybook R53 läuft Debian GNU/Linux. Und nein, man konnte das System nicht sinnvoll updaten. Heute stand aber eine Generalüberholung des Linux auf dem Laptop meiner Freundin an. Ich habe den Hinweis erhalten, dass mit Kernel 2.6.18 vieles besser wird. Leider arbeitete der selbst kompilierte Kernel nicht so wie gewünscht und beim Versuch den X-Server nach einem dist-upgrade wieder zum Laufen zu bringen, fror der Laptop beim Versuch X zu starten ein. Und das immer wieder, ohne Möglichkeit da von extern was dran zu ändern. Da das Debian wohl im Eimer war, stand eine Neuinstallation an.
Die Wahl fiel auf openSUSE 10.2, dessen Installations-DVD für einen geplanten Test von Xen bereit lag. Und siehe da, es tut. Es waren nur ein paar Kernel-Optionen nötig.

Regencast #7: Restaurants finden mit UMTS, Weihnachtsinsel

HP Officejet 6310 All-in-One

Auf der Suche nach einem Normalpapierfax mit Kopierfunktion bin ich auf sogenannte All-in-One Geräte gestossen, die Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät vereinen. Ich habe mich für den HP Officejet 6310 entschieden, da das Gerät über einen Ethernet-Anschluß verfügt und so versprach, keinen Printserver zu benötigen und trotzdem über alle Computer im LAN drucken zu können. Erfreut stellte ich fest, das Linux auch übers Netz auf dem Drucker in Farbe drucken kann. So habe ich nun die Wahl zwischen Schwarz-Weiß- und Farbdruck unter Linux. Bei Windows wurde die Freude aber schnell durch Treiberprobleme getrübt. Die HP Software läuft leider nicht sauber unter Benutzerkonten ohne Adminrechte. Es kann zu Programmabstürzen kommen. Auch das automatische Update wird man schnell als Admin ausschalten, da normale Benutzer sonst immer mit Fehlermeldungen überhäuft werden. Wenn die Software aber läuft, dann kann man damit sogar über das Netzwerk scannen, was ich sehr schick finde. Es gibt auch einen Stand-Alone Treiber ohne die Software. Was mir damit allerdings nicht gelungen ist, ist das Scannen übers Netz. Das Scannerdevice wird angelegt, der Windows Scanner-Wizzard findet aber trotzdem keinen Scanner. Immerhin scheint mit dem Treiber dann mal das Drucken möglich zu sein, ohne das einem die Software Steine in den Weg legt.
Was mir trotz allem gut gefällt ist die Fax- und Kopierfunktion. Es ist einfach sucherbequem mal schnell eine Kopie machen zu können. Die Tinte trocknet auch so schnell, das ich sie noch nicht direkt nach dem Druck verschmiert bekommen habe. Und Faxe habe ich durch das Gerät in letzter Zeit sehr viele verschickt und damit auch ein paar Euro Porto eingespart.

Sound-Ärger

Gestern habe ich auf zwei Rechnern die installierte Debian unstable Distribution upgedated. Unabhängig von der verwendeten Soundkarte war danach der Sound tod. /etc/init.d/alsa-utils restart 0 brachte eine Bildschirmseite voll mit Fehlermeldungen (file/device not found). Nach Tests ob das Kernel-Update schuld war, brachte ein anstrengendes Downgrade von libasound2 auf die testing-Version die Lösung. Auf dem zweiten Rechner habe ich heute das Update von libasound2 auf die Version 1.0.11-7 installiert, die das Problem behebt. Der Fehler ist mehreren Leuten aufgefallen, es läßt sich z.B. in den Bugreports hier, hier, hier und hier nachlesen.
Mit dem Alsa-Problem aber nicht genug. Durch meinen Frust wollte ich eigentlich einen Podcast aufnehmen. Da unter Linux der Sound tod war, versuchte ich mit Windows aufzunehmen. Das angeschlossene USB-Mikrophone lieferte aber ein zu leises Eingangssignal, vermutlich weil ich zu weit vom Mikro saß (ca. 30 cm). Näher ran und es ging, dann hatte ich aber keine gute Sitzposition für meinen Rücken. Nachdem ich dann auch noch festgestellt habe, das mein MP3-Player auch viel zu leise (und in nicht toller Qualität) aufnimmt, habe ich das Podcast aufnehmen erstmal gelassen… 🙁
Das nenn ich mal Murphy’s law

Hardware im Bus

Es scheint seit einiger Zeit modern zu sein, Linienbusse mit elektronischen Fahrgast-Assistenssystemen auszustatten. Mir sind diese Systeme hier in den Stadtbussen durch zwei Sachen ausgefallen: Die Anzeige des Stop-Signals ist merkbar verzögert, man bekommt nicht sofort das Feedback wie in den Bussen mit „analoger“ Technik. Die zweite Sache sind die recht häufigen Abstürze. Den heutigen habe ich mal mit meinem Foto-Handy dokumentiert. Man sieht in der Anzeige deutlich einen Dialog mit einer Fehlermeldung:
Bus: Bildschirm mit Fehlermeldung
Ein näherer Blick offenbart, das ein Fehlerreport an Microsoft gesendet werden könnte:
Bus: Fehlerreport senden?
Nebenbei sei bemerkt, dass in dem Bus mindestens drei Überwachungskameras installiert zu sein scheinen. Das Gehäuse erinnert mich allerdings mehr an meine erste Webcam, als an eine hochauflösende Kamera. Ob mich das beruhigt weiß ich nicht.
Bus: Überwachungskamera

CMOS Checksum Error

Beim Einschalten begrüßte mich das BIOS meines Desktop PCs gestern mit einer Fehlermeldung: CMOS Checksum Error. 🙁 Verwirrt über die Meldung und die verlorenen BIOS-Einstellungen habe ich versucht alle Einstellungen neu zu setzen. Nach einem Reboot tat der Rechner dann keinen Mucks mehr. Das Mainboard-Handbuch war schnell gefunden, aber guter Rat teuer. Ich habe zunächst per Jumper einige Grundeinstellungen fest eingestellt, wodurch der Rechner wieder bootete, aber mit kaputten Einstellungen. Dann war aber immerhin die Reperatur der Einstellungen erfolgreich und der Rechner arbeitete wieder. Also wieder die Jumper auf Ausgangszustand gesetzt. So weit, so gut. Bis heute morgen. Wieder der selbe Fehler. Dann dämmerte es mir: Auf der Mainboard-Abbildung im Handbuch war eine Knopfbatterie zu sehen. Über Nacht war das ATX-Gehäuse vom Strom getrennt und hat die BIOS-Einstellungen wieder verloren, weil diese Batterie leer war. Ersatz ist gekauft, ich hoffe das der Rechner nun wieder tut. 🙂

Lesestoff (6)

Herzlichen Glückwunsch, Apple!
Mit den iPods liebäugelt man ja schon mal gerne. 🙂 Sicherlich eins der Produkt-Highlights in der Firmengeschichte.

Internet-News

Ärgernis Kopierschutz

Meiner Meinung nach wieder ein klarer Fall von Kundenverprellung: heise online – Zahnlose Kopiersperre auf Audio-CD von „We Are Scientists“. Ich finde es auch immer wieder spannend was da so als Kopierschutz verkauft wird.

Der Euro

Durch Zufall bin ich heute auf folgende lesenswerte Artikel rund um den Euro gestossen. Interessant ist auch die Seite zu den geplanten Slowenischen Euromünzen.

10 Jahre Palm PDAs

Die PDAs von Palm wurden vor 10 Jahren eingeführt. Ich persönlich fand Hard- und Software-Ausstattung schon immer besser im Vergleich zu Geräten, die nicht mit dem PalmOS Betriebssystem ausgestattet sind. Mir sind auch Beispiele bekannt wo jemand von einem PocketPC auf PalmOS umgestiegen ist, wegen der besseren Bedienbarkeit. Palm ist leider zu spät auf den Multimedia-Zug aufgesprungen und hat Marktanteile verloren. Durch das Treo-Smartphone scheint Palm aber wieder im Aufwind zu sein. Weiter so! 🙂
Handspring Visor
Selber war ich schon Besitzer eines Palm III, eines Handspring Visors (siehe Bild) und aktuell eines SonyPEG TH-55. Vom Palm III war ich sehr begeistert, bis mir der Speicher nicht mehr ausgereicht hat. Darauf folgte der Handspring Visor, den es mal bei Tchibo zu kaufen gab. Nach einem Hardwaredefekt und Garantie-Austausch, hatte das Gerät immer mal wieder das Problem das es seinen Speicherinhalt vergessen hat, wenn ich es zu lange unbenutzt mit mir rumgetragen habe. Vielleicht wurde irgendwie einer der Knöpfe betätigt und es hat sich immer wieder eingeschaltet. Als dann mit dem SonyPEG TH-55 der erste PDA mit Bluetooth und WLAN erschien, habe ich schnell zugegriffen und bin eigentlich immer noch zufrieden damit. Lediglich die aktuellen Geräte mit Nicht-flüchtigem Speicher würden mich noch reizen, da dem PDA immer mal wieder der Saft ausgeht. Das Sony-Gerät hat aber immerhin eine Backup-Routine vom MemoryStick aus im ROM eingebaut, so das ein Restore nach dem Aufladen sofort möglich ist. Man muß halt an Backups denken. 🙂