1234567890
Samstag, den 14. Februar 2009Der Unix Timestamp hat soeben den Wert 1234567890 überschritten. Jetzt müssen wir bis 2012 warten, zum nächsten besonderen Wert.
Der Unix Timestamp hat soeben den Wert 1234567890 überschritten. Jetzt müssen wir bis 2012 warten, zum nächsten besonderen Wert.
Nach meinem ersten XFS Crash habe ich alles erfolgreich reparieren können. xfs_check und xfs_repair leisteten gute Dienste. Ärgerlich war nur dass ich die Platte in einen anderen Rechner einbauen musste, um die Reparatur durchführen zu können. Gemountete Filesysteme lassen sich leider schwer reparieren. Ich hoffe jetzt nur dass es eine einmalige Sache war und weder RAM- noch Festplattenschaden für den Filesystemfehler verantwortlich waren.
Ich setze jetzt schon ziemlich lange XFS ein und hatte noch nie ein Problem damit. Bis heute.
kernel: xfs_force_shutdown(hda3,0x8) called from line 1031 of file fs/xfs/xfs_trans.c. Return address = 0xc021644d
kernel: Filesystem "hda3": Corruption of in-memory data detected. Shutting down filesystem: hda3
kernel: Please umount the filesystem, and rectify the problem(s)
Am Wochenende muss ich mal schauen wie/ob ich das reparieren kann…
Der Virenscanner clamav beanspruchte auffallend viel Rechenzeit, vor allem beim Starten oder nach Updates. Das Problem liess sich relativ einfach beheben. In der /etc/apt/sources.list noch folgenden Eintrag hinzufügen:
deb http://volatile.debian.org/debian-volatile etch/volatile main
Danach clamav aus dieser Quelle aktualisieren:
apt-get update
apt-get install clamav-daemon clamav-freshclam clamav-base
Gefunden im Server Support Forum
Wie ich gestern festgestellt habe ist Webmin 10 Jahre alt geworden. Das Serveradministrationstool habe ich verwendet bevor ich auf SysCP umgestiegen bin. Inzwischen gibt es einige Erweiterungen, die sich ganz interessant anhören und auch schicke Neuerungen sind geplant. Vielleicht habe ich irgendwann mal Zeit mir das ganze nochmal genauer anzuschauen…
scp (secure copy) dient zum verschlüsselten Kopieren von Dateien und bedient sich eigentlich ganz einfach:
Ein oder mehrere Dateien auf einen anderen Server kopieren:
scp datei(en) user@host:/folder
Ein ganzes Verzeichnis rekursiv auf einen anderen Server kopieren:
scp -r order user@host:/folder
Ein oder mehrere Dateien von einem anderen Server kopieren:
scp user@host:/folder datei(en)
Ein ganzes Verzeichnis rekursiv von einem anderen Server kopieren:
scp -r user@host:/folder order
Das ganze setzt SSH-Zugang auf Quell-/Zielrechner vorraus.
Als mir mein DSL-Provider Anfang des Jahres mitteilte, dass er nun testweise IPv6 anbietet, war ich direkt begeistert und habe mir auch ein Netz zuteilen lassen. Bis dato hatte ich nur die Möglichkeit mir IPv6 über einen Tunnel routen zu lassen. Die ersten Tests verliefen allerdings negativ, es ging einfach kein IPv6-Traffic über das ppp0 Interface. Im 0×1b – Blog fand ich dann den entscheidenden Hinweis:
Dem pppd muss explizit die Option +ipv6 mitgegeben werden, damit er sich dazu bequemt, etwas in der Art zu tun.
Seitdem steht in meiner /etc/inittab der Eintrag V3:23:respawn:/usr/sbin/pppd +ipv6 nodetach call dsl-provider. Übrigens sorgt respawn dafür, das der pppd nach jedem Beenden (durch z.B. Zwangstrennung) oder Absturz wieder neu gestartet wird.
Bei einfachen Backup-MX Konfigurationen fällt auf, dass auf dem Backup-MX immer wieder Spam-Mails eingeliefert werden, obwohl der Primary-MX erreichbar ist. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass gegenüber dem Primary-MX weniger Prüfungen über eingehende eMails laufen. Eine oft vernachlässigte Prüfung ist die der gültigen Empfänger-Adressen. Ein Backup-MX würde also einfach alle Empfänger-eMail-Adressen annehmen und versuchen diese dem Primary-MX zuzustellen. Dieser lehnt aber alle eMails an ungültige Empfänger ab. Also wird eine eMail an den Absender der Nachricht generiert. Bei Spam ist diese oft gefälscht, so dass der vermeintliche Absender eMail-Server unseren Bounce bounced. Dieser landet dann in der Regel beim Postmaster, was ein ziemliches Ärgernis darstellt.
Bei Postfix gibt es die Konfigurationsoption relay_recipient_maps, die eine Datei mit den gültigen Empfänger-Adressen auf dem Primary-MX setzt. Adressen die hier nicht vermerkt sind, werden gleich auf dem Backup-MX abgelehnt. Man darf nur nicht vergessen die Datei nach jeder Änderung mit postmap ins hash Format umzuwandeln. Die Konfiguration anhand der verlinkten Dokus klappte bei mir problemlos.
Die Geschichte nervt mich inzwischen echt. Von der Maildrop 2.0.x + courier-authlib Problematik blieb zuletzt noch das SpamAssassin Problem übrig. Es äußerte sich im mail.log wie folgt:
localhost spamd[19964]: config: not parsing, administrator setting:
bayes_path /path/to/bayes
localhost spamd[19964]: config: failed to parse line, skipping:
bayes_path /path/to/bayes
Es scheint wohl so zu sein, dass SpamAssassin in neueren Versionen das Setzen dieses Pfades nur noch über die Konfigurationsdateien erlaubt. Nebenbei sei bemerkt, das diese Konfiguration, die ich auf mehreren Servern eingerichtet hatte, inzwischen nirgendwo mehr funktioniert.
Also bleibt aktuell nur noch der Ausweg eine SQL-Datenbank für die Bayes-Daten zu benutzen. Da sitze ich zur Zeit dran und dann muß ich mir auch nochmal die clamscan.sh Problematik anschauen.
Ja, auf dem BenQ Joybook R53 läuft Debian GNU/Linux. Und nein, man konnte das System nicht sinnvoll updaten. Heute stand aber eine Generalüberholung des Linux auf dem Laptop meiner Freundin an. Ich habe den Hinweis erhalten, dass mit Kernel 2.6.18 vieles besser wird. Leider arbeitete der selbst kompilierte Kernel nicht so wie gewünscht und beim Versuch den X-Server nach einem dist-upgrade wieder zum Laufen zu bringen, fror der Laptop beim Versuch X zu starten ein. Und das immer wieder, ohne Möglichkeit da von extern was dran zu ändern. Da das Debian wohl im Eimer war, stand eine Neuinstallation an.
Die Wahl fiel auf openSUSE 10.2, dessen Installations-DVD für einen geplanten Test von Xen bereit lag. Und siehe da, es tut. Es waren nur ein paar Kernel-Optionen nötig.